Netzwerk

Netzwerktreffen vom 14. September 2012

Mit Konflikten in Beratungen und Trainings haben es Beratungspersonen, Coachs und TrainerIn immer wieder zu tun. In der Kursgruppe macht sich Widerstand gegen die vorgeschlagene Methodik bemerkbar. Zwei Gruppenmitglieder provozieren sich seit einiger Zeit in den Teamentwicklungsworkshops gegenseitig. Eine Gruppe hat schon zum zweiten Mal ihre Supervision kurzfristig abgesagt. Ein Auftraggeber beschwert sich in der Zwischenevaluation, dass er eigentlich «mehr» erwartet habe, als bisher erarbeitet wurde.

Der Erfahrungsaustausch unter der Leitung von Madeleine Fischer, Organisationsberaterin und Coach, zeigte, wie vielfältig die heissen und kalten Konflikte innerhalb von Gruppen – und mit KundInnen – daherkommen können.

Angeregt durch die Impulse von Madeleine Fischer analysierten die Teilnehmenden im Kreis von Kolleginnen und Kollegen Konflikte aus Ihrer Praxis. Und Sie bearbeiteten in Kleingruppen jeweils einen konkreten Praxisfall mittels einer Gesprächssimulation. Als Fokus wurde in allen Gruppen ein aktueller Konflikt gewählt, wo als professionelle Beratungsperson Unterstützung zu leisten ist. Konflikte, bei welchem man selber Konfliktpartei ist, wurden aussen vor gelassen. Die Teilnehmenden waren sich jedoch einig, dass sich ein weiteres Netzwerktreffen lohnen würde, um das persönliche Verhalten in der Rolle als Konfliktpartei kritisch zu reflektieren und die eigenen Konfliktmanagementkompetenzen zu erweitern.

Nach dem «Arbeitsteil» nutzen die meisten Teilnehmenden den Apéro, um Beziehungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Wie immer luden die feinen Apéro-Häppchen des Restaurants Karl zum Verweilen ein. So bot auch dieses Netzwerktreffen des Beratungspools wiederum einen ausgewogenen Mix aus Weiterbildung, Netzwerken und Genuss.