Beratungsformen

Teamentwicklung

«Menschen sind in ihrer Arbeit nicht so sehr durch ihre Aufgabe gestresst als durch die Zusammenarbeit im Team.»

Ausgangslage
In der modernen Arbeitswelt können viele Arbeiten nicht mehr isoliert betrachtet und erledigt werden. Deshalb organisieren Unternehmen, Organisationen und Institutionen immer häufiger die zu bewältigende Arbeit in Teams. Wo eine komplexe und herausfordernde Arbeit zu lösen ist, braucht es ein Team. Auch die Umkehrung gilt: Wenn ein Team funktionieren soll, braucht es (u.a.) eine akzeptierte Aufgabe. Damit ist auch gemeint: Nicht jede Aufgabe erfordert ein Team! Funktionierende Zusammenarbeit wird zum Schlüssel für den Erfolg. Gute Teamarbeit ist nicht einfach eine Gegebenheit, sondern sie muss von den Beteiligten gemeinsam erarbeitet werden. Dies bedingt, dass Abläufe sinnvoll geregelt, die Kompetenzen, auch an der Schnittstelle zur vorgesetzten Stelle, geklärt sind und der Umgang miteinander angenehm ist.

Ziel
Die Arbeit des Teams wirkungsvoll zu organisieren und die Zusammenarbeit zur Zufriedenheit aller zu gestalten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Etablierung funktionsfähiger Leitungsstrukturen sowie dem Aufbau schneller und reibungsarmer Kommunikation gegen innen und aussen.
 
Vorgehen
Die Arbeit knüpft an Fragestellungen an, die von den Betroffenen als lösungsbedürftig angesehen werden. Das Vorgehen ist erfahrungsorientiert. «Lernen durch Tun» nimmt dabei einen wichtigen Stellenwert ein.
 
Rolle der Beraterin/des Beraters
Die Beraterin/der Berater unterstützt Menschen dabei, sich als Team zu organisieren und die Kommunikation zu verbessern. Ihre/seine Aufgabe besteht in der Gestaltung des Prozesses mittels geeigneter Methoden und Interventionen. Das Wirken der Beratungsperson zielt dabei immer auf «Hilfe zur Selbsthilfe» ab. Sie richtet das Augenmerk deshalb jeweils auf die Ressourcen des Teams.
Für eine externe Beratungsperson besteht Unabhängigkeit und Distanz zum System, welche ermöglicht, frei von Vorgeschichte(n) und eingespielten Sichtweisen, Dinge neu zu sehen, kritische Anregungen zu geben und unbequeme Interventionen zu machen.
 
Dauer
Ein Team aufbauen braucht Zeit. Teamentwicklung ist deshalb längerfristig anzulegen. Sie wird in der Regel abschnittsweise in Einheiten von 12–20 Sitzungen vereinbart. Nach jeweils einem halben Dutzend Sitzungen findet eine Zwischenauswertung statt.
Je nach Grösse der Gruppe ist eine Sitzungsdauer von 90, 120 oder 150 Minuten vorzusehen. Gegebenenfalls kann auch eine Reihe von halben oder ganzen Tagen sinnvoll sein (z.B. für Retraiten).
Die Sitzungen finden in der Regel während der Arbeitszeit statt.

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