Dossiers

Entscheidung

Es ist nie zu spät, sich neu zu entscheiden

Was wollen wir? Wer gute Entscheidungen treffen will, braucht Entscheidungsklarheit und „Treffsicherheit“. Und dazu müssen wir wissen, was wir wollen. Viele haben Erfahrung darin, ihr Denken und Handeln meisterhaft in Bahnen zu lenken, wenn es darum geht, berufliche Ziele anzuvisieren und zielführende Entscheide zu treffen. Aber nur wenige haben Erfahrung darin, sich „Lebensziele“ zu setzen. Wir spüren, dass das nicht in erster Linie mit unseren fachlichen Fähigkeiten oder unserer Führungserfahrung zu tun hat, sondern eine innere, vielleicht noch wenig „erforschte“ Ebene unser eigenen Persönlichkeit betrifft, unsere (unbewussten) Bedürfnisse, Sehnsüchte, Wünsche, die sich nach kurzem Auftauchen meist ganz schnell wieder davonschleichen. Warum das?

Der Blick nach innen: Innere Pluralität ist ein menschliches Wesensmerkmal (Friedemann Schulz von Thun 2006). Es geht um das Phänomen der inneren Stimmen, versinnbildlicht mit dem Begriff des „Inneren Teams“, das Führung braucht und uns das Entscheiden manchmal schwierig macht. Niemand anders als wir selbst, können diese Führung übernehmen.

Führung übernehmen: Auf der Suche nach unserer Lebensbalance müssen wir also einerseits auf die verschiedenen Lebensbereiche achten und die Beziehungen zwischen ihnen managen, andererseits sind da in jedem Lebensbereich unsere inneren Stimmen, die sich oft miteinander, gegeneinander und total durcheinander zu „Wort melden“. Wie wenn das Ganze nicht schon komplex genug wäre, müssen wir also auch noch mit unserem „inneren Umfeld“ klar kommen, Führung übernehmen, entscheiden. 

Wahlfreiheit und Entscheidung : Es geht darum, sich willentlich und eigenverantwortlich für sich, sein Leben in allen Bezügen, den Lebenserfolg zu entscheiden. Ein bewusstes „Ja“ sagen zu dem, was wir wollen, geht einher mit einem bewussten „Nein“ sagen zu dem, was wir nicht wollen – mit allen Konsequenzen. Vergessen wir nie: Wir bestimmen selbst und haben die Wahlfreiheit!  

Ist Lebenserfolg und Lebensbalance unser deklariertes übergeordnetes Ziel, braucht es vielleicht ein paar „Kurskorrekturen“ in unserem bisherigen Leben. Falls es nicht das Ziel ist und wir nichts ändern wollen, müssen wir mit den Konsequenzen leben lernen und uns nicht beklagen!

Einladung zum Nachdenken:

Ich lade Sie ein, darüber nachzudenken, wie weit Lebensbalance und Lebenserfolg zu Ihren deklarierten Zielen gehören. Wie weit geht Ihre Veränderungsbereitschaft? weiter...