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Zufallswortmethode

Wir können unsere Umgebung verstehen und in ihr leben, nur weil unser Gehirn in der Lage ist, Denkmuster zu bilden und einzusetzen. Bei der Ideenfindung kommt es jedoch darauf an, aus diesen vorhandenen Strukturen auszubrechen. Die Zufallswortmethode wird auch Reizwortanalyse genannt.

Die Phasen:

  1. Fragestellung formulieren.
  2. Zufallswort wählen, z.B. aus einer Zeitung, (Kinder)Wörterbuch, Katalog.
  3. Charakteristische Merkmale dieses Zufallswortes auflisten (Elemente, Funktionen, Eigenschaften, Formen, Anordnungen, Handhabungen).
  4. Verbindungen zwischen jedem einzelnen Merkmal und der Problemstellung herstellen: «Inwiefern gleicht dies unserem Problem?», «Was wäre, wenn unser Problem ein ... wäre?»

Beispiel:

  1. Fragestellung: Wie können wir als Reiseanbieter neue Kunden für unsere Städtebesuche gewinnen?
  2. Das Zufallswort ist «Lupe».
  3. Hilft Detektiven, Spuren zu finden, kleine Sachen werden sichtbar, hat oft eine runde Form, man kann damit Feuer machen, Details analysieren, man kann damit spielen (Grimassen) usw.
  4. Aus «man kann damit spielen»: Abendspiele mit Einheimischen organisieren (neue Leute in entspannter Atmosphäre kennen lernen); aus «hilft Detektiven, Spuren zu finden»: Detektivreise durch die Städte organisieren (z.B. Orientierungslauf mit Wettbewerb zwischen den Reisenden) usw.