Dossiers

Mobbing - ein langer, zermürbender Prozess
Mobbing ist zu einem Modewort geworden. In der wissenschaftlichen Forschung steht der Begriff allerdings für das Phänomen einer extremen interpersonellen Konfliktsituation, die weit über alltägliche Sticheleien oder einmalige Vorfälle hinausgeht. Mobbing am Arbeitsplatz kann zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen und anderen gravierenden Konsequenzen führen, z.B. Kündigungsabsichten, soziale Isolation und Suizidgedanken.

Den ganzen Artikel von Nicola Jacobshagen in «Schweiz Med Forum, 2004» können Sie als PDF herunterladen.

Der Mobbing-Report
In vielen Unternehmen werden die sozialen Auswirkungen von arbeitsorganisatorischen Veränderungen kaum durch Unterstützungsmassnahmen flankiert. Den Beschäftigten wird vielmehr zugemutet insbesondere interpersonelle Probleme selber zu lösen. In diesem Klima gedeihen Ängste, z.B. den neuen Anforderungen nicht gewachsen zu sein, Ansehen und Privilegien und sogar den Arbeitsplatz zu verlieren. Nicht selten wird versucht, diese Unsicherheit durch unfaire Verhaltensweisen zu kompensieren, wie Schuldzuweisungen, persönliche Angriffe und Intrigen, die sich bis hin zum Mobbing ausweiten kann. Der Mobbing-Report zeigt die Fakten, Unstimmigkeiten sowie die Konsequenzen des Mobbings klar auf. 

Den ganzen Artikel von Bärbel Meschkutat et al. in «Schriftenreihe der Bundesanwaltschaft für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin» können Sie als PDF herunterladen.

Mobbing unter Schülerinen und Schüler: «Der No Blame Approach»
Der No Blame Approach to Bullying (Ansatz ohne Schuldzuweisung) bietet einen
Ausweg aus der Sackgasse des Leidens des Opfers und der Verzweiflung der Eltern und Lehrpersonen. Das spezielle Merkmal des Ansatzes ist die Unterstützungsgruppe, bestehend aus Tätern, Mitläufern und Kindern, die bisher nichts mit den Mobbing-Handlungen zu tun hatten, aber eine konstruktive Rolle bei der Lösung der problematischen Situation spielen können.

Den ganzen Artikel von Cris Szaday in «Konstruktive Konfliktbearbeitung im
kommunalen Zusammenhang, 2002» können Sie als PDF herunterladen.